Wie schlimm wäre es zu wissen, wann man stirbt? Die Vorstellung hat für mich eine leicht gruselige Note. Oder wäre es befreiend, den eigenen Tod quasi in der Agenda eintragen zu können? Häufig leben
Vielleicht haben auch Sie den Roman «Die Pest» von Albert Camus schon während des Lockdowns in der ersten Welle der Pandemie aus dem Regal gezogen. Sie haben den 1947 erschienenen Roman seit ihrer Sch
«Unglaublich und unfair» sei die Situation. «Wie soll es bloss weitergehen, wenn das nicht gut kommt»; «er ist doch noch viel zu jung zum Sterben!» Die Erwachsenen sprechen aus, was sie fühlen – die K
Da lebt ein Mann seit vielen Jahren ohne Nahrungsaufnahme. Das heisst, er kann seit fast zehn Jahren nicht mehr essen. Die lebensnotwendige Nahrung wird durch einen künstlich angelegten Zugang direkt
Jahrelange Tätigkeiten in Gemeindepfarramt, Paarberatung und Klinikseelsorge lassen tief blicken. Die Arbeit der Seelsorge wird mit Schicksalsschlägen, mit verstörenden Dramen, aber auch mit wundersam
Seine Frau habe ihm ein paar Mal gesagt, er solle doch etwas aufschreiben, so etwas wie ein Lebenslauf, aber er sei nicht gut im Schreiben und überhaupt, er wisse auch nicht recht. Sein Leben sei nic
Als Seelsorgende im Inselspital kommen wir oft mit dem unzeitigen Tod in Berührung: Als Christ*innen sind wir da unweigerlich «Protestleute gegen den Tod» (Kurt Marti). Zuhause ist sie wüst gestürzt,
Wohl die wenigsten kommen voll ungetrübter Freude hierher. Vielleicht ein frischgebackener Vater, der seine Partnerin und das neugeborene Baby besucht. Vielleicht eine Angehörige, die die operierte
Von Marianne Kramer, reformierte Seelsorgerin Klein ist ihre Welt geworden. Ihr Zögern, sich mit den störenden Symptomen der Krankheit in der Öffentlichkeit zu exponieren, wird nun noch verstärkt durc
Dem Tumor hatte er einen Namen gegeben. Den Namen einer Katze – einer Katze auf einem Bild in einer Wohnung, die es längst nicht mehr gibt. Seine Kinder konnten sich noch gut an sie erinnern. Sie war