Nach einem längeren Arbeitstag, ich hatte bereits einige Besuche hinter mir, wurde ich auf die Intensivstation gerufen. Wir standen am Bett des Patienten; derselbe Pflegefachmann, eine ähnliche Situat
Im Mai 2012 wurde der Raum der Stille in der Klinik für Intensivmedizin eingeweiht. Nun wurde er im Zuge der Baumassnahmen verlegt und an einem anderen Ort in der Intensivstation wieder in Betrieb gen
«Man weiss nicht, was es bedeutet, krank zu sein. Es bleibt abstrakt.» So äussert sich eine Therapeutin gegenu?ber der erkrankten Verena Stefan in deren letztem Buch «Ein Riss im Stoff des Lebens». Mi
Als drittju?ngstes von neun Geschwistern ist sie in einer schiefen kleinen Hu?tte gross geworden. Das Häuschen bestand lediglich aus einem Raum mit der Feuerstelle, in dem selbst die Mutter mit ihrem
Wir wissen es noch nicht: Ist die Coronakrise am Abflauen? Oder einfach entdramatisierte Gegenwart? Und in Bezug auf die Zukunft vielleicht erst der «Primo Piatto»? Deutlich ist hingegen: Die Coronakr
Ab 1. Juli übernimmt Simone Bühler die reformierte Co-Leitung der Seelsorge im Inselspital. Sie ist seit 2013 Seelsorgerin in der Insel und bringt diverse Weiterbildungen in spezialisierter Seelsorg
Aus dem Lärm der Tage falle ich in die Stille. Aus dem Sturm der Stunden bette ich mich in den Atem. Aus der Leere der Silben rette ich mich in das Wort. Mit diesen Worten von Jacqueline Keune (Scheun
Es ist schon nach acht Uhr abends. Die Pflegefachfrau sieht mich kommen und sagt: «So spät noch unterwegs?» Ich mag sie gern, die Abendstunden im Spital. Wenn das Tagesgeschäft vorbei ist, kehrt auf d
Man könnte es, unwissend, als makabres Hobby bezeichnen oder als Spleen: die Patientin, die in der Zeitung regelmässig die Todesanzeigen studiert und dann Beerdigungen fremder Menschen besucht. Mich h
Meine Grossmutter war eine kleine, runde Frau. Ihre Herzlichkeit war unübertroffen, ihre innere Ruhe durch nichts zu erschüttern.Ihr Mann und sie waren einfache, arme Leute: er Schuster, sie Hausfrau.